Viele aktive AntifaschistInnen gehen im Internet und in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ sehr nachlässig mit dem Thema Datenschutz um. So ist es Neonazis in den letzten Jahren immer wieder gelungen, Informationen über vermeintliche Linke und AntifaschistInnen zu sammeln, die anschließend auf so genannten „Outing-Seiten“ im Internet veröffentlicht wurden. Deshalb haben wir hier einige praktische Hinweise zur sicheren Nutzung von Sozialen Netzwerken zusammengestellt.

– Grundsätzlich raten wir eher davon ab, Soziale Netzwerke für die politische Arbeit zu nutzen

– Wenn ihr das trotzdem tun wollt, legt zwei verschiedene Profile an: eines für die private Nutzung, also den Austausch mit Mitschülern, Verwandten usw., und eines für die politische Arbeit. Euer politisches Profil sollte keine Rückschlüsse auf euch, eure Arbeitsstelle, eure Verwandten etc. zulassen!

– Ihr solltet grundsätzlich keine Bilder von euch ins Internet stellen

– Wenn ihr das doch tut, sorgt wenigstens dafür, dass diese Bilder nicht für jeden öffentlich zugänglich sind

– Benutzt in Sozialen Netzwerken, Foren etc. nicht euren richtigen Namen, sondern ein Pseudonym

– In den meisten Netzwerken werden die persönlichen Angaben, die ihr bei der Anmeldung machen müsst, nicht überprüft. Es ist also auch möglich, sich mit erfundenen Angaben anzumelden